Philippinen (Erdbeben)

Philippinen (Erdbeben)

Initiator: Harris Kara (Schweizer; lebte mehrere Jahre in Asien und war oft auf den Philippinen; kennt viele Familien persönlich, die er seit vielen Jahren finanziell unterstützt)

Projektdauer: Oktober 2025 – Dezember 2025
Projektstatus: 3’000 CHF – abgeschlossen
Projektziel: direkte Soforthilfe für Erdbebenopfer 

Ein sehr starkes Erdbeben traf am Dienstag, 30. September, auf den Philippinen wieder mal diejenigen, die sowieso nichts oder nur sehr wenig haben. In den Tagen darauf folgten dann noch weitere starke bis sehr starke Erdbeben. Dadurch wurden unzählige Gebäude zerstört. Tausende Menschen sind nun obdachlos und schlafen draussen oder in Zelten, viele starben oder wurden dabei verletzt. Die Bilder in der Galerie unten vermitteln einen Eindruck der aktuellen Situation.

Die gesammelten Gelder werden von Harris Kara direkt an viele betroffene Familien gesendet, um direkte Soforthilfe zu gewährleisten: Essen, Getränke (Wasser), Medikamente, Wiederinstandstellung des Stroms, anderes Lebensnotwendige etc.

Zwei Videos von Betroffenen, die bereits finanzielle Unterstützung erhalten haben und sich im Video bei „Mister Harris“, dem Initiator des Projektes, persönlich dafür bedanken:

Soforthilfe Dankesvideo Nr. 1 an Harris Kara

Soforthilfe Dankesvideo Nr. 2 an Harris Kara

Harris Kara berichtet am 02.03.2026:

Nach Eingang der Zahlung von AMT FÜR AUFBAU am 14. Oktober von 3’000 CHF tätigte ich am 24. Oktober viele kleinere Direktzahlungen an meinen Bekanntenkreis auf den Philippinen (siehe Screenshots in der Bildergalerie). Am 3. November nahm ich weitere Zahlungen vor. Einige Familien unterstützte ich auch mehrfach, andere nur einmalig.

Diese Zahlungen wurden von den Familien vor allem für lebensnotwendige Dinge wie Essen, Trinken, Medikamente und anderes Lebensnotwendige gebraucht (direkte Soforthilfe) sowie vereinzelt für die Wiederinstandstellung von Wasserleitungen, Stromversorgung und Gebäuden. Die Schäden waren unterschiedlich hoch. Die meisten Familien, deren „Häuser“ schwer betroffen waren, stellten ihre Behausungen nur notdürftig wieder einigermassen in Stand. Ich erhielt keine Berichte über grössere oder komplette Renovationen und entsprechend auch keine Fotos davon. Dazu hatten die Leute auch gar kein Geld.

Viele Einwohner/innen der Philippinen sehen sich ja leider häufig Umweltkatastrophen ausgesetzt. Wenn sie etwas komplett neu aufbauen, ist die Chance, dass dasselbe mittel- bzw. längerfristig mindestens teilweise zerstört wird, relativ hoch. Das hält die Menschen im Normalfall davon ab, viel Zeit, Mühe, Aufwand und Geld (das sie gar nicht haben) zu investieren.

Viele mussten wegen den Katastrophen längere Zeit draussen in „Notzelten“ schlafen.

Nach den Erdbeben im Oktober folgten im November dann noch zahlreiche verheerende Taifune mit Überschwemmungen, die wiederum vielerorts für Chaos und Zerstörung sorgten (siehe Fotos in der Galerie). Es traf leider teilweise wieder die gleichen Leute, die bereits bei den Erdbeben schwer leiden mussten. Die Aufräumarbeiten waren wiederum sehr mühsam und langwierig. Am 25. November schickte ich dann den letzten Teil deines Geldes wieder an verschiedene Empfänger verteilt.

Ab Dezember beruhigte sich wettertechnisch gesehen die Lage. Not, Elend und Armut blieben aber bestehen, bzw. diese bestehen auch heute noch und werden auch weiterhin bestehen!

Deswegen unterstützen ich und glücklicherweise noch ein paar andere Spender/innen die Leute dort weiterhin. Ich investiere zwar viel, doch ist es mir das auch wert: Diese Not kann man nicht genug bekämpfen!